Aktion Dreikönigssingen

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind sie am Sonntag, den 7. Januar 2018 wieder in Berlebeck, Heiligenkirchen und dem Schling unterwegs, um in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen zu bringen und für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt zu sammeln.
Das Beispielland der 60. Aktion Dreikönigssingen ist Indien: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt dann ihr Leitwort. Inhaltlich dreht sich alles um das Thema Kinderarbeit.
1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Segensbringer gesucht!
Für die Aktion werden wieder Mädchen und Jungen gesucht, die sich als Segensbringer engagieren möchten. In Begleitung Erwachsener ziehen die kleinen und großen Königinnen und Könige dann am Sonntag, 07.01.2018 von Haus zu Haus. Der Aussendungsgottesdienst findet um 11.00 Uhr in der evangelischen Kirche statt. Danach machen sich die Sternsinger bis etwa 15.00 Uhr auf den Weg.
Darüber hinaus werden erwachsene Begleitpersonen gesucht, die ehrenamtlich bei der Vorbereitung helfen und die Sternsingergruppen betreuen.
Zur Vorbereitung treffen sich die Sternsinger am Mittwoch, 3. Januar 2018 um 17.00 Uhr in der evangelischen Kirche Berlebeck.
Wer den Besuch der Sternsinger am 7. Januar wünscht, kann sich im Pfarrbüro Heilig Kreuz unter Tel. 92790 oder pfarramt@katholisch-in-detmold.de anmelden. Anmeldungen aus den Vorjahren werden wieder automatisch berücksichtigt.
Weitere Informationen gibt es bei Nadine Weber unter der Telefonnummer 0173-8646599 oder per Mail unter n.weber@online.de. 

Gedanken zum Reformationsjahr

Das Reformationsjahr ist beendet. Das ganze Jahr über gab es viele Veranstaltungen um Martin Luther und seine Zeitgenossen.  In Berlin der Kirchentag und auch Wittenberg mit der Schlosskirche und dem Lutherhaus luden zum Nachforschen ein.
Auch in Berlebeck war Martin Luther zu Gast. In seinen Tischreden wurde deutlich, wie er war und wie er dachte.  Wir hatten sogar eine Thesentür. Und diese Tür wurde von den Berlebeckern gut angenommen. Es sind zwar keine 95 Thesen geworden, aber immerhin 42. Zu viele, um sie in der Kirchenvorstandssitzung vom 7. November mal schnell zu besprechen. Darum werden die Berlebecker Thesen ein Thema bei unseren Einkehrwochenende sein.
Was jetzt schon ziemlich sicher ist: es wird kein Kirchenhaustier geben. Wir bleiben bei unseren Kirchenmäusen, die schon mal ein Krippenspiel gestaltet haben oder bei dem Umzug zur Tausendjahrfeier in Heiligenkirchen auf unserem Kirchenmodell saßen.
Vielen Dank für die Anregungen!
Eike Dönecke

Konfi-Gottesdienst 2018: Mitsänger gesucht

Liebe Eltern, Paten und sonstige Familienangehörige unserer KonfirmandInnen!

In unserer Gemeinde hat es Tradition, dass der Musikkreis die Gottesdienste „rund um die Konfirmation“ musikalisch begleitet. Im nächsten Jahr möchten wir (d.h. die Mitglieder des Musikkreises) zum ersten Mal auch Sie, liebe Familienangehörige, mit ins musikalische Boot holen. Wenn Sie also Lust und Zeit und Spaß am Singen haben, sind Sie herzlich dazu eingeladen, beim Vorstellungs- bzw. Konfirmationsgottesdienst mitzusingen. Für diejenigen unter Ihnen, die sich für unsere Musik interessieren, bietet sich am 12. November im Gottesdienst, den die KonfirmandInnen gestalten, die Gelegenheit, uns zuzuhören. Die Probentermine (nächstes Jahr ab Mitte Februar) können Sie jeweils dem Gemeindebrief entnehmen. Wir würden uns über eine rege Teilnahme sehr freuen und warten gespannt auf Ihre (zahlreichen!?) Rückmeldungen. Nur Mut, eine „Profiausbildung“ oder Chorerfahrung ist nicht erforderlich!
Bitte sprechen Sie mich gerne am 12. November persönlich oder jederzeit auch telefonisch an.

Annette Jansen
Tel. 05231 47462


Wo finden wir Hoffnung trotz chaotischer und schwerer Zeiten?

Mit diesem Thema haben wir uns bei Gottesdienst mal anders im laufenden Jahr auseinandergesetzt.
Im Juni haben wir von Jesaja gehört, den Gott berufen hat in turbulenten Zeiten sein Bote zu sein. Er verbreitete in Gottes Auftrag Hoffnung und ermutigte das Volk.
„Schwierige Zeiten“, genauso beschreiben auch viele Menschen heute ihr Leben. Sie kommen allein nicht weiter und benötigen Hilfe. Doch leisten können sie sich diese nicht. Darum engagieren sich Frauen und Männer, Alte und Junge. Sie packen an und werden so zu Hoffnungsträgern. Von zahlreichen Einzelaktionen und Projekten haben wir im September gehört. Auch jetzt gerade geht wieder der Aufruf durchs Land sich bei „Weihnachten im Schuhkarton“ zu beteiligen. Und wie im vergangenen Jahr ist unsere Gemeinde wieder Sammelstelle für diese wertvollen Geschenkpäckchen.
Im nächsten Gottesdienst mal anders soll es nun um Hoffnung für jeden persönlich gehen. Denn wer freut sich nicht über Ermutigung? Jeder braucht doch Freude, Hoffnung und Zuversicht in seinem Alltag!
Am 19. November feiern wir deshalb um 18.00 Uhr eine ThomasMesse.
Das ist ein alternativer Gottesdienst „für Suchende, Zweifelnde und andere gute Christen“. Man könnte auch sagen, es ist ein „Gottesdienst für alle Sinne“.
Atmosphärisch und mit Impulsen zum Nachdenken. Zum Fühlen, Schmecken und Sehen. Mit Liedern, guten Worten und Gebeten. Mit stillen Elementen. Zum Stärken und Loslassen. Und mit dem Angebot für persönliche Salbung und Segnung.
Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie Ihre besondere Hoffnungsbotschaft mit nach Hause. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit uns auf den Weg zu machen...
Übrigens findet an diesem Abend ab 17.30 Uhr Dank & Lob vorm Gottesdienst statt.
Auch das ist neu für Sie?
Dann kommen Sie erst recht zum Kennenlernen dazu!

Ihre Vera Vogt

31.10.1517 - 95 Wittenberger Thesen ---------------- 31.10.2017 - 95 Berlebecker Thesen

Am Reformationstag, am 31.10. feiern wir in unserer Gemeinde um 18.00 Uhr einen besonderen Jubiläumsgottesdienst. Mitgestaltet vom Kirchen- und  Posaunenchor wollen wir des Thesenanschlags von Martin Luther vor 500 Jahren an der Schlosskirche in Wittenberg gedenken. Mit diesem Ereignis begann die Reformation in Deutschland. Mit seinen 95 Thesen benannte Martin Luther Missstände in der Kirche und wollte zur Diskussion darüber aufrufen.  Eine Spaltung der Kirche war nicht sein Ziel, sondern eine Erneuerung und Veränderung der bestehenden Kirche.  
In der Lippischen Landeskirche wird zurzeit intensiv über den Weg der Kirche bis 2030 nachgedacht, denn auch da wird es manche Veränderung geben. Die Gemeinden werden kleiner, der demographische Wandel will gestaltet sein.  
Das Reformationsjubiläum soll Anlass sein, über den Weg und das Gesicht der Berlebecker Gemeinde bis 2030 nachzudenken. Wie soll sich die Kirche, wie soll sich die Gemeinde dann darstellen? Welche Aktivitäten soll es geben? Was könnte aufgegeben, was müsste ins Leben gerufen werden?
Für diese Fragestellungen steht im Foyer unserer Kirche eine symbolische Tür. Bis zum 15. Oktober bitten wir alle Gemeindeglieder ihre Thesen daran zu  heften.  Denken Sie für sich und mit anderen zusammen nach.  Was erwarte ich, was erwarten und erhoffen wir für unsere Gemeinde - auch bei der Zusammenarbeit  mit Heiligenkirchen?
Vielleicht werden es sogar 95 Berlebecker Thesen. In jedem Fall  werden sie im Reformationsgottesdienst aufgegriffen und vertieft werden. Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch und kreative Anregungen.