Kindergottesdienst am Samstag

Monat für Monat ist es für die Mitarbeiter im Kindergottesdienst eine Freude, wenn um 10.00 Uhr die Kinder in die Berlebecker Kirche strömen. Da wird gespielt, gebastelt und im Sand gebuddelt. Das Zentrum des Kindergottesdienstes ist die biblische Geschichte, die den Kindern von den Mitarbeitern als Theaterstück vorgespielt wird. Am 14. April erfuhren die Kinder von den Frauen, die zum Grab kamen. Der Stein davor war beiseite geräumt und das Grab war leer. Gott hatte Jesus auferweckt. Ein Engel erzählt es den Frauen. Jesus lebt und er ist ihnen begegnet. Im Kindergottesdienst haben die Kinder kleine Engel gebastelt und danach ausgiebig gefrühstückt. Die 40 Brötchen waren schnell verputzt.
Am 5. Mai ist wieder Kindergottesdienst am Samstag. Dazu sind alle Kinder ab 4 Jahre herzlich eingeladen.

Wer möchte, darf danach ab 12.00 Uhr am 1. Berlebecker KITA-Lauf des Fördervereins teilnehmen. Anmeldeformulare gibt es in der KITA

Visitation im September und neue Vorsitzende des Kirchenvorstandes

Vor 11 Jahren fand die letzte Visitation unserer Gemeinde statt. Nun ist es wieder so weit. Im September kommt der Klassenvorstand unter Leitung von Superintendentin Juliane Arndt zu „Besuch“. Denn das bedeutet das Wort Visitation auf Deutsch. In der Zeit vom 9.-23. September wird das Visitationsteam die Gottesdienste und die Gruppen und Kreise unserer Gemeinde besuchen. Dabei geht es nicht um Überprüfung, sondern um Wahrnehmung und Wertschätzung und wenn nötig wird Beratung und Hilfestellung angeboten. Im Rahmen der Visitation wird es auch ein Treffen mit den Ehrenamtlichen geben. Diesen Termin bitte schon einmal vormerken: Dienstag, 25. September 2018 um 19.30 Uhr.
Zur Vorbereitung der Visitation waren Juliane Arndt und Susanne Schüring-Pook zu Gast im Kirchenvorstand. Die Kirchenältesten haben jetzt erst einmal Hausaufgaben zu erledigen. Sie müssen einen umfangreichen Fragenkatalog bearbeiten und als Bericht zur Visitation dem Klassenvorstand vorlegen.
Man sieht, alle sind frohen Mutes und sehen der Visitation gelassen entgegen.
In der Kirchenvorstandssitzung am 8. Mai wurde Ute Stührenberg zur Vorsitzenden des Kirchenvorstandes gewählt. Nach der letzten Wahl war sie stellvertretende Vorsitzende, nun fühlt sie sich gut vorbereitet für die Leitung des Kirchenvorstandes. Für ihren Dienst wünschen wir ihr Gottes Segen.

Gott bewegt uns - Glaube mit Kopf, Herz und Hand

Sicherlich erinnern  Sie sich an das vergangene Jahr, das doch so ganz im Zeichen von Martin Luther stand. Was für ein Jahr…, mit so vielen Aktionen, Anregungen und Anstößen. Auch wir hier in Berlebeck  haben uns daran beteiligt und das Leben und Wirken von Martin Luther betrachtet, es noch einmal auf uns wirken lassen und versucht einiges auf unser heutiges Leben zu übertragen. Vielleicht erinnern sie sich noch an die große Tür, die wir im Kirchvorraum aufgebaut hatten. Sie waren eingeladen Ihre Wünsche, Hoffnungen und Visionen für unsere Gemeinde als Berlebecker Thesen an diese Tür zu heften.
Kirche im Jahr 2030 in Berlebeck, wie wird das aussehen?
Wir als Kirchvorstand haben diese Thesen festgehalten, uns auf unserem Kirchenvorstands-Wochenende im Kloster Hardehausen intensiv mit Ihren Wünschen und Vorstellungen  auseinandergesetzt. (wir haben darüber bereits berichtet)
Vielleicht fragen Sie sich, wie  wir uns nun diesen Wünschen, Ideen und Visionen, genähert haben.
Die Thesen haben uns ein Bild von der Zukunft gezeichnet und uns herausgefordert passende Wege zu finden und zu beschreiten, auf denen sie Wirklichkeit werden können.
Vergleichbar ist dies wohl mit unserer Gartenarbeit im Frühjahr. Sobald die ersten Sonnenstrahlen uns erwärmen, werden viele von uns von dieser Sehnsucht erfasst Töpfe, Kübel, Erdsäcke aus dem Keller zu zerrenund kleine Samen in Aufzuchttöpfe zu stecken. Schon während wir noch bei der Arbeit sind, träumen wir  von den großen knackigen Salaten, von roten saftigen Tomaten, dicken Erdbeeren und prallen Gurken. Es ist doch dieses Bild von der gereiften Frucht, die uns etwas vollkommen Unsinniges tun lässt, nämlich vertrocknete, stecknadelgroße Krümel in ein Häufchen Erde zu stecken. Schöpferisch tätig zu sein heißt, sich etwas vorstellen zu können, was noch nicht existiert und aufgrund dieser Vision gewisse Dinge zu tun, damit eines Tages Wirklichkeit wird, was wir uns vorgestellt haben. Das gilt nicht nur für materielle, sichtbare Dinge, sondern auch für Überzeugungen und Verhaltensweisen, oder Ziele, die wir anstreben, wie wir Beziehungen gestalten,  unseren Glauben vertiefen oder Kirche gestalten wollen.  Die Thesen zeichnen uns ein Bild von dem, wie unsere Kirche im Jahr 2030 aussehen kann. Besonders in den Bereichen die Ihnen wichtig waren:

1.    Kirche als Dorfmittelpunkt
2.    Musik im Gottesdienst
3.    Soziales Engagement
4.    Vielfalt leben, das Miteinander         aller Generationen gestalten
5.    Wünsche nach Spiritualität
Die Thesen und die damit verbunden Wünsche für die Zukunft fordern uns  als Gemeinde allerdings auch heraus. Es gilt eine gute Balance darin zu finden, Neues zu gestalten, gute Ideen umzusetzen  und bewährte, gute Traditionen zu schützen und zu bewahren.
Dieser Herausforderung wollen wir uns gerne stellen. Wie gut, dass Gott  uns Menschen von jeher befähigt hat, sowohl Gestalter, als auch Bewahrer seiner Schöpfung zu sein.
Wir können Einfluss darauf nehmen, in welcher Weise wir uns als Menschen entwickeln. Wir können zu Neuem aufbrechen und unseren Beitrag dazu leisten, dass es Wirklichkeit wird. Aber wir können und müssen Anvertrautes schützen; gelebte Werte, sinnvolle Abläufe, gute Beziehungen, hilfreiche Sichtweisen und Überzeugungen in unserem Glauben, im Kirchenleben.
Uns ist hierbei eins besonders wichtig, es geht in diesen Fragen nicht um ein entweder – oder, sondern um ein sowohl – als auch. Bewährtes Bewahren und Neues gestalten benötigt eine Balance. Weder das eine noch das andere hat seine Qualität in einem Alleinstellungsmerkmal. Wir brauchen  Menschen, die anvertrautes bewahren, sich dafür einsetzen. Und wir brauchen  Menschen, die mit neuen Ideen vorwärtsgehen!
Wir im Kirchenvorstand haben festgestellt, jeder/jede von uns hat  eine bestimmte Vorliebe. Die einen zählen sich zu den Bewahrern, die anderen lieben die Entwicklung, das Gestalten von Neuem, nur manche mögen beides. So sind wir nun gemeinsam unterwegs, in dem Wissen, dass wir einander brauchen, um die Thesen umzusetzen und die nächsten Schritte dieser Gemeinde in die richtige Richtung zu lenken. Gerne halten wir Sie über unsere Weiterarbeit auch in den nächsten Ausgaben unseres Gemeindebriefes immer wieder auf dem Laufenden.
Sabine Rosemeier

Unsere Gemeinde in Zahlen

2017 2016
Gemeindemitglieder: 1283 1325
Taufen: 5 9
Trauungen: - 2
Konfirmationen: 12 8
Bestattungen: 20 11
Kircheneintritte: 1 -
Kirchenaustritte: 8 6