Verabschiedung und Einführung der Kirchenältesten

Am 20. März wurden in einem bewegenden Gottesdienst die ausscheidenden Kirchenältesten verabschiedet und die neuen Kirchenältesten in ihr Amt eingeführt.
Doris Frie, Sabine Isaak, Bernd Krähe, Renate Matz, Paul-Gerhard Wächter und Matthias Westhoff haben zusammen 89 Jahre als Kirchenälteste in unserer Gemeinde gewirkt. Das ist m so beachtlicher, da die Berlebecker Gemeinde ja erst seit 1969 selbstständig ist. Zusammen mit den Pastoren haben sie den Weg der Gemeinde begleitet. Sie haben die Menschen zum Glauben ermutigt und in die Gemeinde eingeladen. Ganz praktisch haben sie dafür gesorgt, dass jeden Sonntag in Berlebeck schöne Gottesdienste mit einer freundlichen Willkommenskultur gefeiert werden. Paul-Gerhard Wächter hat die ganzen Jahre für den Blumenschmuck und die Dekoration gesorgt und damit die Verkündigung des Evangeliums anschaulich gemacht. Alle haben für den Kirchkaffee gesorgt, in den Gottesdiensten die Gemeinde begrüßt, Taufe und Abendmahl vorbereitet und die Schriftlesungen übernommen. In den vielen Sitzungen haben sie über den Weg der Gemeinde nachgedacht und Entscheidungen getroffen und verantwortet. Und immer wurde gebaut und renoviert. Immer  waren die Haushaltsmittel knapp und immer haben sie gereicht. Jubiläen wurden geplant und durchgeführt und immer waren die Kirchenältesten nicht nur mit den Ideen dabei, sondern haben ganz praktisch mit Hand angelegt, jeder nach seinen Begabungen. Es wurde gekocht, gebacken und gewerkelt. Vor allem aber haben die Kirchenältesten die geistliche Leitung wahrgenommen: Eine Gemeindekonzeption erarbeitet und sie der Entwicklung der Zeit angepasst. Und immer wurde miteinander überlegt, wie das Evangelium zeitgemäß den Menschen hier im Dorf nahegebracht werden kann. Doris Frie und Bernd Krähe hatten den Vorsitz inne und haben die Sitzungen sorgsam vorbereitet und besonnen geleitet.

Für all das wurde den Kirchenältesten herzlich gedankt und sie unter Gottes Segen verabschiedet. Die ausscheidenden Kirchenältesten brachten aber auch ihrerseits zum Ausdruck, was ihnen ihre ehrenamtliche Arbeit im Kirchenvorstand bedeutete. So stellt Doris Frie im Rückblick fest: „Wenn ich an meine Zeit im KV denke, bin ich vor allem dankbar: Mein Dienst in der Gemeinde war sehr interessant und hat mir große Freude gemacht. Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben habe ich unsere Gemeinde viel besser kennengelernt. Ich habe Menschen kennen- und schätzen gelernt, denen ich sonst nicht so vertraulich begegnet wäre. Ich fühle mich unserer Gemeinde als geistliche Heimat noch enger verbunden.“
Dann wurden die neuen Kirchenältesten Tobias Isaak, Michael Nordmann und Sabine Rosemeier mit guten Wünschen, Gottes Segen und Gebet in ihr Amt eingeführt.
Michael Nordmann beschreibt seine Erwartungen so: „ Wenn ich an meine zukünftige KV-Arbeit denke, dann freue ich mich über meinen Dienst, über unser buntes Team und über das mir entgegengebrachte Vertrauen. In Heiligenkirchen durfte ich bereits Erfahrungen in diesem Amt sammeln. Sicherlich werde ich hier eine Horizonterweiterung erleben, dies finde ich besonders spannend.“