Zuletzt geändert am 29.11. um 7.00 Uhr

Adventskalender

30. November

Ein Gedicht von Gianluca Tamilia.

 

 

Liebe Gemeindeglieder in Berlebeck und Fromhausen,

nun liegt der Ewigkeitssonntag hinter uns und wir gehen auf den Advent zu. Hier und da leuchten schon Lichter und Sterne in den Fenstern. Vor den Häusern und auf den Plätzen werden Weihnachtsbäume aufgestellt.

Am nächsten Sonntag, dem 1. Advent, feiern wir in unserer Kirche wieder Gottesdienst. Er beginnt um 10.00 Uhr. Dazu laden wir herzlich ein.

In dem Gottesdienst wird Annegret Dauer und Wilhelm Michael zu ihren Chorjubiläen gratuliert. Annegret Dauer singt seit 30 Jahren im Kirchenchor und Wihelm Michael leitet ihn seit 40 Jahren. Das ist ein Grund beiden herzlich zu danken.

Zu den Chorjubiläen hat in der Vergangenheit immer der Kirchenchor den Gottesdienst musikalisch bereichert. Das vermissen wir und freuen uns schon jetzt auf die Zeit, wenn es wieder möglich ist.

Auch als Gemeinde dürfen wir im Augenblick im Gottesdienst nicht singen. Stattdessen lesen wir die Liedstrophen.

An den Adventsonntagen sind alle eingeladen nach dem Gottesdienst, draußen vor der Kirche, in die alten Adventslieder einzustimmen. Die Kirchentür wird offen stehen und Wilhelm Michael wird das Singen von der Orgel aus begleiten.

Wenn Sie einen Platz in der Kirche reserviert haben möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder online bis Freitagmittag im Gemeindebüro an.

Ab Sonntag ist auch der digitale Adventskalender geöffnet. Auf dieser Seite finden Sie jeden Tag einen kleinen Beitrag der Katechumenen und Konfirmanden. Lassen Sie sich überrachen!

 

Bleiben Sie behütet und gesund.

Herzliche Grüße von Iris Opitz-Hollburg

 

 

 

 

 

Gott steht gerade in schweren Zeiten an der Seite der Menschen

Evangelische Kirchen: Gemeinsame Erklärung zur aktuellen Lage

Detmold/Bielefeld/Düsseldorf (29. Oktober 2020). Mit Blick auf den im November nun neuerlich bevorstehenden Teil-Lockdown erklären Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen) und Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) gemeinsam:

 

Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist. (1. Petrus 3,15)

Hoffnung, die weiter trägt als menschliches Vermögen und vernünftiges Kalkül: Die brauchen wir gegenwärtig so nötig wie selten.

Der neuerlich notwendig gewordene Teil-Lockdown bedeutet für viele Menschen eine enorme weitere Belastung.

Wir haben gesehen, wie berufliche Existenzen durch die Beschränkungen im Frühjahr gefährdet und zerstört wurden, wie insbesondere alte Menschen von Einsamkeit bedroht waren, wie unser soziales und kulturelles Leben gelitten hat. Nun müssen wir nach einem kurzen Aufatmen während der Sommermonate erleben, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht durchgestanden ist, sondern weitere Anstrengungen und Beschränkungen erfordert. Unterdessen ist unsere Gesellschaft dünnhäutiger geworden, und der dunkle Monat November macht es für viele Menschen zusätzlich schwer. Wir stehen vor schweren Wochen, auch weil das Wissen um den nun herausfordernden Alltag erneut verunsichert und schmerzt.

Uns Christinnen und Christen trägt die Gewissheit, dass Gott auch und gerade in dieser schweren Zeit an unserer Seite steht. Wir trauen dem Leben mehr zu als dem Tod.

Gerade jetzt ist unsere besondere Aufgabe, die Einsamen, Alten und Schwachen nicht im Stich zu lassen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei denen, die sich Tag und Nacht einsetzen in Arztpraxen und Krankenhäusern, auf Intensivstationen, in Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. 

Uns liegt am Herzen und wir sehen uns in der Pflicht, unserem seelsorglichen Auftrag – wie schon im Frühjahr – unter veränderten Rahmenbedingungen weiter mit ganzer Kraft nachzukommen. Das tun wir auch: Wir laden weiterhin ein zu Präsenzgottesdiensten unter strengen Schutzmaßnahmen. Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind ansprechbar und suchen auch weiterhin den Kontakt zu den Menschen. Kirchliche Beratungsstellen bieten nach wie vor ihre Hilfe und Unterstützung an.

In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei denen, die nun erneut um ihre berufliche Existenz bangen: bei den Kulturschaffenden, den Gastronomen, Hoteliers und Selbstständigen, gerade in der Kulturszene und der Veranstaltungsbranche, und vielen anderen mehr.

Unsere Gedanken und Gebete begleiten die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern, Kommunen und Landkreisen, die nach bestem Wissen und Gewissen schwere Entscheidungen treffen.

Der November als Monat des Gedenkens an die Verstorbenen ist der letzte Monat des Kirchenjahres. Ihm folgt die Adventszeit: Eine Zeit der Erwartung – und zugleich eine Zeit der Buße und der Umkehr. Innehalten, umkehren und neue Wege einschlagen – in der Erwartung Gottes, der sich zu uns aufmacht. Als Mensch unter Menschen, mitten hinein in diese schwere Zeit. Niemand und nichts ist verloren.

Diese Hoffnung trägt uns. Diese Hoffnung tragen wir in die Welt. Jetzt erst recht.

29.10.2020

 

 

29. November

Ein Gedicht zum 1. Advent von Simon Fromme. 

Kindergottesdienst

weitere Gottesdienste

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