Kerzen in den Fenstern

Liebe Gemeinde,

es passiert viel im Dorf. Es sind so viele Zeichen der Verbundenheit zu sehen und zu hören. Wenn wir auch räumlich getrennt sind, so sind wir uns auf vielerlei Weise nahe.

Da wird vom Hahnberg aus gesungen. Um 19.00 Uhr erklingt Matthias Claudius: "Der Mond ist aufgegangen". In der letzten Strophe heißt es: "So legt euch den ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns Gott mit Strafen und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch!"

Es wird applaudiert. Um 21.00 Uhr wird für alle geklatscht, die in den Kliniken, Heimen und Hospizen den Kranken und Hilfebedürftgen zur Seite stehen.

Es wird gebetet. Viele machen mit und entzünden zum Glockenklang um 19.30 Uhr Kerzen im Fenster und bringen ihre Bitten vor Gott.

Hier sehen Sie einige leuchtende Kerzen und dazu wurden Gedanken, Bitten und Zusagen aufgeschrieben:

Da heißt es: "Als Familie versammeln wir uns gemeinsam und beten das vorgegebene Gebet, gestern haben wir noch ein persönliches Dankeschön zwischen dem Gebet und dem Vaterunser eingebaut. Diese bewusste Fokussierung auf Gott in der Familie tut uns allen gut sehr gut....Schön ist es, zu wissen, dass viele andere mit uns gemeinsam beten!"

 

"Erhalte uns die Hoffnung auf Dich, unseren Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt."

"Ich werde nicht nachlassen, Gott um Hilfe zu bitten".

Gott spricht: "Ich bin mit dir und will dich behüten, wohin du gehst, und will dich nicht verlassen."

 

"Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und ensetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott ist mit dir in allem, was du tun wirst."

 

 

 

 

Ich freue mich, wenn Sie mir auch Ihre Fotos und Gedanken dazu schicken. Hier, an dieser Stelle können wir sie miteinander teilen.

Bleiben Sie behütet und gesund.

Herzliche Grüße

Iris Opitz-Hollburg

(Pn.OH@gmx.de)

--> Hier geht es zu dem ökumenischen Gebet.


Der neue "Weitblick"

Ein herzliches Dankeschön an unsere Gemeindebriefausträger, die den Gemeindebrief auch in dieser Zeit an alle Haushalte verteilen.

Für den "Weitblick" war bereits am 3. März Redaktionsschluss. So weit wie möglich haben wir ihn aktualisiert. Da alle Gemeindeveranstaltungen bis zum 30. April abgesagt sind, stimmen die Terminseiten nicht mehr. Dafür bitten wir um Nachsicht. Ob wir im Mai in gewohnter Weise in der Gemeinde tätig sein können, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand sagen. Wir hoffen es, und freuen uns auf das persönliche Wiedersehen und die gemeinsamen Gottesdienste in unserer kleinen Berlebecker Kirche.

Frühjahrssynode ist abgesagt

Gesetze können im Vorfeld nicht beraten werden

Kreis Lippe/Detmold. Die Lippische Landeskirche hat beschlossen, die für Juni geplante Lippische Landessynode abzusagen. Der Präses der Synode, Michael Keil, sagt dazu: „Die vorbereitenden Klassentage können im April nicht zusammenkommen, um Gesetze mit zu beraten, die auf der Tagesordnung der Synode im Juni stehen sollten.“ Auch das Schwerpunktthema „Tageseinrichtungen für Kinder“ könne in der derzeitigen Situation nicht vorbereitet werden. Präses Keil: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen und wir bedauern das sehr. Wir sehen aber unter den derzeitigen Gegebenheiten keine Alternative dazu.“
Die Landessynode ist das höchste Leitungsgremium der Lippischen Landeskirche und tagt zweimal pro Jahr. Die nächste Lippische Landessynode findet nach heutigem Stand am 23. und 24. November statt.

 

 

Lichter der Hoffnung

Seit dem 20. März läuten um 19.30 Uhr auch in Berlebeck für 5 Minuten die Glocken. In etlichen Häusern leuchten Kerzen in den Fenstern. Viele Menschen werden ruhig zum Gebet.

Ich erlebe diese Minuten als sehr intensive Zeit und fühle mich mit allen Betenden vor Gott verbunden, - auch wenn wir räumlich weit voneinander getrennt sind.

Vor unserer Kirche leuchtet wieder an jedem Abend von 19.30 - 20.30 Uhr der Herrnhuter Stern. Ungewöhnlich für die Passionszeit, in der wir in Gedanken mit Jesus hinauf nach Jerusalem gehen. Der Herrnhuter Stern gehört doch in die Weihnachtszeit und erinnert  an den Stern, dem die Weisen gefolgt waren und den sie über dem Stall von Bethlehem fanden. Hier, im Stall von Bethlehem, in Jesus dem Kind in der Krippe, ist Gott Mensch geworden.

Vor unserer Kirche ist aber noch etwas anderes zu entdecken. Die Narzissen fangen an zu blühen. Vor Jahren haben unsere Kindergottesdienstkinder sie in die Erde gesteckt und Jahr für Jahr erblühen sie zu Ostern. Sie verkünden: Jesus lebt!

Ein ermutigendes Bild: Der Herrnhuter Stern und das Osterkreuz.

Jesus ruft uns zu: "Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben."

 

 

 

 

 

Corona

und die Folgen für unsere Gemeinde

Liebe Berlebeckerinnen und Berlebecker,

die Ausbreitung des Corona-Virus stellt uns alle vor große Herausforderungen.

Auf Empfehlung der Landeskirche werden bis zum 30. April alle Gemeindeveranstaltungen abgesagt.  Das bedeutet, dass der Konfirmandenunterricht, die Frauenhilfe, der Kurs zur Spiritualität, der Besuchskreis, die Jugendgruppen sowie die Proben von Kirchenchor und Musikkreis nicht stattfinden. Auch das Jugendcafé bleibt geschlossen.

Die Senioren werden zu ihrem Geburtstag nur auf ausdrücklichen Wunsch besucht. Sie erhalten einen schriftlichen oder fernmündlichen Geburtstagsgruß.

Die Konfirmation am 10. Mai wurde verschoben und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bis zum 19. April finden auch keine Gottesdienste statt.

Für unseren Unterstützungsdienst, um z. B. dringende Einkäufe zu erledigen, haben sich schon einige Helfer gemeldet. Auch für Gespräche sind wir selbstverständlich für Sie da.

Wenn Sie Gespräche wünschen oder Hilfe in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Pn. Opitz-Hollburg. (05231/47258)

Wir bemühen uns, diese Information dem jeweils aktuellen Stand anzupassen.

Aktuelle Informationen der Lippischen Landeskirche  finden Sie >>hier<< auf der Homepage der Lippischen Landeskirche.