Andacht zum 18.01.2023

406, 1-3 Bei dir, Jesu, will ich bleiben

Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk,das du erlöst hast.
2.Mose15,13
Christus hat gelitten,ein für alle Mal um der Sünden willen, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führe. 1.Petrus 3,18

In unseren beiden Texten heute geht es einmal um die Führung Gottes und zum anderen darum,dass wir zu Gott geführt werden. Sind das zwei verschiedene Führungen?
Ich glaube nicht,es geht in beiden Texten um die Führung durh Gott selbst.

Mose sagt diesen Satz: „Du hast geleitet dein Volk,das du erlöst hast.“ Ja, das hat Gott. Das Volk wurde in der ägyptischen Gefangenschaft unterdrückt und geknechtet. Sie waren Sklaven,hatten gar keine Rechte mehr,mussten schuften bis zum Tod. Doch Gott hat sie niemals vergessen. Er hat sie aus der Knechtschaft erlöst. Und warum? Weil er sein Volk liebt.

Und Liebe braucht keine Bedingungen. Er liebt sein Volk ohne Wenn und Aber. Das Volk braucht keine Gegenleistung zu erbringen. Gottes Liebe, seine Barmherzigkeit führt das Volk in die Freiheit.

Der Pharao ist das genaue Gegenteil und viele Herrscher nach ihm bis heute. Wo ist ein weltlicher Herrscher, der auf das Wohl seines Volkes bedacht ist, der es herausführt aus dem Elend? Der barmherzig ist und seinem Volk Gutes tut?

Viele schlimme Beispiele gibt es bis heute.
Doch Gott ist anders. Er führt aus dem Elend heraus und ist barmherzig, immer wieder bis heute.
Und mit seinem Sohn erweitert er seine Barmherzigkeit in das Unendliche und macht unsere Freiheit noch offensichtlicher,wie

Petrus schreibt: „Christus hat gelitten,ein für alle Mal um der Sünden willen,der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“ Das ist ein unfassbar großes Geschenk,eine unfassbare Barmherzigkeit. Wir sind frei gemacht worden durch den Tod Jesu Christi. Er hat auf sich genommen alle unsere Sünden, alle unsere Abkehr von Gott. Durch Jesu Christi Tod sind wir frei geworden. Jeden neuen Tag dürfen wir wieder ohne Schuld leben,frei sein. Christus hat auf sich genommen alle Schuld,damit wir leben dürfen. Diese Gnade, diese Barmherzigkeit dürfen wir annehmen und sind so Gott nahe jeden neuen Tag.

Gebet:
Herr, unser Gott, deine Barmherzigkeit und deine Güte,deine Gnade,ist so unvorstellbar groß,dass ich sie nicht begreifen kann.Hilf mir, dass mein Herz sie versteht und wir durch deine Barmherzigkeit für andere auch da sind und so schon zu dir geführt werden und wir bei dir sein dürfen an deiner Hand ob im Leide oder in der Freude.
Amen