Auf zum Pickertessen im Café Hangstein!

Das ließen sich die Frauen der Berlebecker Frauenhilfe nicht zweimal sagen. Gerne machten sie sich auf den Weg zum Hangstein und genossen den Pickert von Familie Rost. Wahlweise mit Butter, Leberwurst oder Rübenkraut ließen sie sich die lippische Spezialität schmecken. Geschichten und Gedichte rund um den Pickert vervollständigten den schönen Nachmittag. Manche Erinnerung an früher war wieder da. So ähnlich wie August Wiemann das aus Hörste beschreibt:

„Wat'n aulen Lipper es, de kann sick keunen Sunndag eohne Pickert denken. Pickert hoiert teo'n Sunndage os de Kuckuck teon Freohjohrswaule un os de Brui'm teo 'er Briut. Büi us in Hörste word et Sunnobends männichmol düget late. Wui hadden 'en grauten Hiusholt un vell Minsken an'n Diske. Wüi hadden Gor'n un Lännerüie vör'n Dörpe, hadden Schwüine un Siegens in'n Stalle un et drofte nich Foierobend wer'n bet olles blitzeblank was. Öbber wenn et nau seo late word, de Pickert moßte auk nau anmenget, backen un probeuert  wer'n, euher kreig us keuner int Bedde.
In'er Obendtuit gaf et daumols oll mol dat öberbliebene Middageten, öbber dat rechte Nachtmohl kam doch eurst noher, seo ümme Klocke elwe eoder twälwe, wenn de Modder ühr'n Berg Pickert fer'g hadde. Jo, et was jümmer 'n richtigen Berg van 'n Stücker twälwe upeunanner, graute iutwossene Pickerts, jeuder'n Ver'l Disk graut. Doteo gaf et teo'n Upschmer'n soiten Roiwensapp iut'er Loge, eoder Schwetskensapp iut eugenen Kettel, eoder witte Bottern iut´n eugenen Fatt, eoder Lewwerwost van´n eugenen Schwüin. Un wat wüi dann up den Mohltüit geot schleupen, leuwet keun Minske.
Den ganzen Sunndag word auk keun Stücke Braut anpackt. Dat schmecke dann eunfach nich un passe nich in de Welt. Un wat de Mondagmor'n was, doför hadde de Modder auk nau'n Stücke Pickert för jeuden upheget. Dann word eunen de Anfang van'er Olldagswieken nich seo siuer.
Seo ging dat johrin un johriut. Auk an den haugen Festdagen, an Wüihnachten, Austern und Pingsten, wenn't hiusbacken Stiuten teon Satteten gaf, word de Pickert nich vergetten un veracht't. Süine Kulör was an den Festdagen ollerdings gäller os süß, heu hadde auk mahr Luftlöcker un männichmol schwarte Korinthen os Augen.
Eck mot söggen, de Pickert es us jümmer geot bekumen, wenn heu af un dann auk mol wirke os Rizinusölje un Rharbarberpillen. Seowat hölt frisk un risk un euner kann'er ault büi wer'n. Jo, eck lote nicks up geo'en lippsken Pickert kumen; wer den nich mag, de kennt'n nich, eoder heu weut nich, wat geot schmeckt.
Dat Rezept es nich van'n Doktor schrieben, öbber van echten lippsken Friuens, de Diusende van Pickerts back't  hä't. Un geot sind seu jümmer wesen, dat kann eck betuigen, eck meune de Friuens un de Pickerts.“

 

Gottesdienst mal anders

FRIEDEN - das war in 2019 das Jahresthema der Gottesdienst-mal-anders-Reihe. Begonnen hatte es mit der Jahreslosung aus Psalm 34,15: Suche Frieden und jage ihm nach! - Gott wünscht sich umfassenden Frieden für uns - Schalom in jeder Beziehung: Mit ihm. Mit uns selbst. Mit anderen. Mit der Schöpfung. Sein Schalom-Projekt zieht sich durch die gesamte Bibel. - Wir haben uns dem Thema mit seinen ganz unterschiedlichen Facetten genähert - und doch ist es nicht zu Ende gedacht. - Wir sehnen uns nach Frieden und oft scheitern wir an ihm. Jeder braucht doch Frieden und Hoffnung in seinem Alltag!

Am 19. November feiern wir um 18.00 Uhr eine ThomasMesse. Hier soll uns der Friede Gottes auf sinnliche Weise berühren und stärken. – Die ThomasMesse ist ein Gottesdienst   „für Suchende, Zweifelnde und andere gute Christen“. Von der Form her ist sie ein „Gottesdienst für alle Sinne“. - Atmosphärisch und mit Impulsen zum Nachdenken. Zum Fühlen, Sehen und Hören. Mit wohltuenden Liedern, Worten und Gebeten. Mit stillen Elementen. Zum Stärken und Loslassen. Und mit dem Angebot für persönliche Salbung und Segnung.

Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie Ihre persönliche Friedens-botschaft mit nach Hause. Sie sind herzlich eingeladen!
Übrigens findet an diesem Abend ab 17.30 Uhr Dank & Lob vorm Gottesdienst statt. Hier werden wir Gott in der Musik begegnen und einige Lieder gemeinsam singen.
Wir freuen uns auf Sie!

Vera Vogt

Bunter Erntedankgottesdienst

Lebendig ging es am 6. Oktober in der Berlebecker Kirche zu. Viele Familien waren gekommen, um mit ihren Kindern die Tauffische abzuholen, die sich schon seit einiger Zeit auf dem Gemeindefisch tummelten.
Die Katechumenen erzählten anschaulich von der Schöpfung, wie sie in der Bibel nachzulesen ist. Gott hat die Welt für uns Menschen geschaffen und versprochen dafür zu sorgen, dass wir Menschen es gut auf ihr haben.
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“. Paul-Gerhard Wächter hatte die Kirche dementsprechend schön geschmückt.
Im Familiengottesdienst war auch ein kleines, schwarzes Schaf zu Gast. Das wunderte sich, dass man in die Kirche kommen kann, ohne Eintritt bezahlt zu haben. Denn sonst muss man doch überall bezahlen, wenn es einem ein bisschen den Rücken kalt und heiß runter laufen soll. Im Kino oder im Fußballstadion. In der Kirche kann man das einfach so erleben, z. B. bei der Taufe. So wie Noah Frers. Der kleine Junge war mit seiner ganzen Familie da und wurde getauft. Dabei bekam er dreimal Wasser über den Kopf. Für Gott den Vater, für Gott den Sohn und für Gott den Heiligen Geist. Da konnte es einem schon ein bisschen heiß und kalt den Rücken runter laufen. Einfach so

Diakoniegottesdienst

Am 15. September fand in der Berlebecker Kirche der Diakoniegottesdienst statt.
Die Gottesdienstbesucher saßen an gedeckten Tischen, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von „Diakonie ambulant“ frühherbstlich geschmückt worden waren. Viele Patienten waren mit ihren Angehörigen gekommen und feierten den bunten Gottesdienst mit.
Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden feierlich in ihr Amt eingeführt und für ihren Dienst gesegnet. Als Geschäftsführerin von „Diakonie ambulant“ überreichte Marianne Ulbrich allen einen Blumengruß. Sie dankte für den segensreichen Dienst, den die Patienten immer wieder durch die Mitarbeiter erfahren dürfen.
Nach dem Gottesdienst waren alle zum Mittagessen und Kaffeetrinken eingeladen und ließen es sich schmecken.
Vielen Dank allen, die zum Gelingen dieses schönen Diakoniefestes beigetragen haben.

 

Gemeinde bewegen

Ehrenamtlich tätig werdenals Mitglied im Kirchenvorstand

Am Sonntag, 1. März 2020, sind Kirchenvorstandswahlen. Dann können Sie mitbestimmen, wer in unserer Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen soll. Und vielleicht möchten Sie ja auch selbst Kirchenälteste oder Kirchenältester werden?

     Mitwählen können Sie, wenn Sie mindestens 14 Jahre alt und in das Wählerverzeichnis der Gemeinde eingetragen sind. Solch ein Wählerverzeichnis wird erstellt, wenn es mehr Kandidaten als Plätze im Kirchenvorstand gibt.

     In diesem Verzeichnis der wahlberechtigten Gemeindeglieder können Sie vom 27. Januar bis 6. Februar 2020 nachprüfen, ob Ihr Name aufgeführt ist. Die Auslage des Verzeichnisses wird rechtzeitig im Gottesdienst bekannt gemacht.
 
     Wenn Sie jemanden für die Wahl in den Kirchenvorstand vorschlagen wollen, können Sie Ihren Vorschlag in der Zeit vom 11. bis zum 30. November 2019 bei unserem Kirchenvorstand einreichen. Gewählt werden können Sie, wenn Sie 18 Jahre alt und bereit sind Verantwortung in der Gemeindeleitung zu übernehmen.
    
In der Gemeindeversammlung am 10. November 2019 nach dem Gottesdienst werden wir als Kirchenvorstand ausführlich über die Kirchenvorstandswahl informieren.