Geburtstagsgruß mit Trompetenklang

Am 9. Mai durfte Friedel Hanebaum seinen 90. Geburtstag begehen. Das ist natürlich ein Grund zum Feiern. Aber in Zeiten von Corona ist alles anders. Die geplante Feier wird nachgeholt. Am Geburtstag selbst brachte eine kleine Abordnung des Männergesangvereins herzliche Glück- und Segenswünsche. Wie schön, dass Hermann Möller seine Trompete dabei hatte und die Glückwünsche auch musikalisch zum Ausdruck bringen konnte. Das Singen, die Gemeinschaft und Verbundenheit mit dem MGV gehören für Friedel Hanebaum von Jugend an zu seinem Leben. Seit 72 Jahren ist er aktiver Sänger im MGV und Ehrenmitglied!

Weiterhin Gottes Segen, gute Gesundheit und viel Freude am Singen.

 


Konfirmation in Berlebeck

Unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden kann man ansehen, wie sehr sie sich auf ihre Konfirmation freuen.

Leider musste die Konfirmation, die für den 10. Mai geplant war, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ins Auge gefasst ist jetzt der 13. September. Wir hoffen, dass wir dann zu den Bildern, die die Konfirmdinnen und Konfirmanden zu ihren Konfirmationssprüchen gemalt haben, einen wunderschönen Gottesdienst feiern können.

Jubiläen im Kirchenchor

Es ist eine liebgewordene Tradition, dass am Pfingstsonntag der Kirchenchor den Gottesdienst musikalisch bereichert. Auch die Jubiläen der Sängerinnen und Sänger werden seit vielen Jahren im Pfingstgottesdienst bedacht. Das sollte auch in diesem Jahr an Pfingsten so sein. Aber Corona hat auch diese Pläne durcheinander gebracht. So freuen wir uns auf einen späteren Gottesdienst, in dem wir wieder singen dürfen und die Jubiläen von Annegret Dauer und Wilhelm Michael feiern können. Annegret Dauer begeht ihr 30jähriges Chorjubiläum und Wilhelm Michael leitet den Kirchenchor seit 40 Jahren. Das ist ein Grund beiden herzlich zu danken.

Allen Sängerinnen und Sängern wünschen wir weiterhin viel Freude und Gottes Segen bei der musikalischen Verkündigung des Evangeliums.

Das Bekenntnis von Belhar ….und was bedeutet das für uns ?

Während unseres Einkehrwochenendes im Kloster Bursfelde vom 31.01.-02.02.2020 beschäftigte sich der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Berlebeck eingehend mit diesem Thema.
Da die Lippische Landeskirche von den Kirchengemeinden eine Stellungnahme verlangt, wie die einzelnen Gemeinden zu diesem Bekenntnis und dessen Aufnahme in die Präambel der Verfassung der Lippischen Landeskirche neben dem Barmer Bekenntnis stehen, war es uns wichtig uns dieser Frage intensiv zu stellen.

Die Zeit des Wochenendes nutzten wir um zusammen die Inhalte des Bekenntnisses durchzulesen, hörten über die Hintergründe der Entstehung, erfuhren aus Andachten beispielhaftes zu den Hauptthemen Einheit, Versöhnung und Gerechtigkeit und setzten uns in Kleingruppen intensiv mit der Formulierung unseres Standpunktes zu dem Bekenntnis mit seinen Eckpfeilern auseinander.

Das diese Formulierung gar nicht so einfach zusammenzufassen ist, wurde uns schnell klar. Dennoch konnten wir einmütig feststellen, dass dieses Bekenntnis, das ursprünglich in Zeiten der Apartheid, 1982 in Südafrika von der „farbigen“ Kirche verfasst wurde, auch auf die jetzige Zeit und die Welt übertragbar ist (Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus).

Deswegen haben wir, vom Kirchenvorstand Berlebeck folgende Stellungnahme verfasst, die wir der Lippischen Landeskirche im folgenden Wortlaut (Auszug) mitgeteilt haben: (...)

Wir sind uns bewusst, dass das Bekenntnis von Belhar vor dem Hintergrund der Apartheidpolitik in Südafrika entstanden ist und die Christen dort, in ihrer Situation herausgefordert waren, ihren Glauben in diesem Bekenntnis neu zu formulieren.

Uns beeindruckt die Aktualität des Bekenntnisses, nicht nur für die Fragen des Südens, sondern weltweit, auch für unser Land, für unsere Stadt, für unsere Gemeinde, für unsere Familien.

Die theologischen Aussagen haben uns ermutigt. Wir wurden daran erinnert, dass die Einheit und die Versöhnung von Gott geschehen und hergestellt sind. Darum sollen wir Christen eins sein. Die Einheit ist also Realität und Ziel gleichermaßen. Dafür gilt es einzustehen: In der Solidarität mit den Geschwistern in Südafrika, aber auch hier bei uns vor Ort. Wir sollen die Stimme erheben gegen Rechtspopulismus und nicht schweigen. Wir sollen für das Recht streiten und nicht darauf warten, dass andere es tun.

Wir sind uns bewusst, dass das hohe Ansprüche sind, besonders wenn im Bekenntnis von Belhar betont wird, dass damit auch Strafe und Leiden verbunden sein können.

Gott aber ist in den Schwachen mächtig ist und er traut uns zu Licht der Welt, Salz der Erde und Friedensstifter zu sein und den Menschen den neuen Himmel und die neue Erde vor Augen malen zu können.

Wir sind dazu imstande, weil Gott durch die Versöhnung, die er in seinem Sohn für uns geschaffen hat, alles bereitet hat. Wie in einem gefüllten Fruchtkorb ist alles da, wir Menschen brauchen es nur zu probieren. All das lässt den Kirchenvorstand der Ev.-ref. Kirchengemeinde Berlebeck "willig und mit Freuden" begrüßen, wenn in der Präambel dem Verweis auf das Bekenntnis von Barmen das Bekenntnis von Belhar hinzugefügt wird.(..)

Um auch unseren Gemeindemitgliedern dieses Thema näherzubringen, werden wir das Bekenntnis von Belhar zum Thema unseres Buß- und Bettagsgottesdienstes im November machen. Neben der geistlichen Arbeit, kam die Geselligkeit aber nicht zu kurz. Wir nutzen die Abende und Pausen um miteinander intensiv ins Gespräch zu kommen und uns noch näher kennenzulernen.

Ein gesegneter Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Klosterkirche rundete dieses gelungene Wochenende ab.

Wen wundert es, dass dieser zum Thema “Vielfalt” gehalten wurde ?

Ute Stührenberg

Einführung und Verabschiedung der Kirchenältesten

 

Eigentlich sollten im Abendgottesdienst am 22. März unsere ausscheidenden Kirchenältesten Michael Nordmann, Ralf Stührenberg und Tobias Isaak feierlich verabschiedet und der Kirchenvorstand mit den neuen Kirchenältesten Karin Niederkrome und Yanic Redeker in ihre Ämter eingeführt werden.

Auch dieser besondere Gottesdienst ist bis auf weiteres verschoben und wir später nachgeholt.

Bis dahin bleiben die bisherigen Kirchenältesten im Amt.

 

Gerrit Sander neuer Webmaster

Die Internetseite unserer Kirchengemeinde wird seit dem 1. Februar von Gerrit Sander gepflegt. Er hat die Aufgabe von Jochen Hollburg übernommen.

Schön, dass Gerrit neben den Gemeindebriefen, die er bereits austrägt, die Gemeinde nun auch "online" mit allen wichtigen Informationen versorgt.

Wir wünschen ihm viel Freude dabei und sagen herzlichen Dank für sein Engagement.