Erntedank auf der Adlerwarte

Am 3. Oktober fand der Erntedankgottesdienst auf der Adlerwarte statt. Unter dem großen Pavillon konnte uns das stürmische und regnerische Wetter nichts anhaben. Alle genossen die festliche Bläsermusik von „Detmolder Blech“ und dem Posaunenchor aus Helpup und freuten sich über die Taufe von Louise Aschmann. Das Kindergottesdienstteam gestaltete den Familiengottesdienst mit. Danach durften alle  Gottesdienstbesucher die Flugvorführung bestaunen und sich bei heißer Kürbissuppe aufwärmen. Vielen Dank für die Gastfreundschaft auf der Adlerwarte und allen, die zum Gelingen dieses schönen Erntedankfestes beigetragen haben.

 

 

 

Konfitag in Berlebeck

„Dahinter stand ja was Großes.
Nämlich, dass kein Mensch zu Schaden kommt.“
Hubert Schilles
Unter dem Motto „Helden“ fand am 18.09.2021 der Konfitag des CVJM Kreisverbandes in Berlebeck statt.
Mit dabei waren Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Wüsten, Wülfer-Knetterheide und Berlebeck.
Der Konfitag wurde als Ersatz für das diesjährige Konficastle veranstaltet und konnte dank traumhaften Wetters auf der Gemeindewiese stattfinden.
Nach einem gemeinsamen Start in den Tag ging es in Gruppen auf die „Heldenrallye“ in den Wald. Dabei mussten Konfirmanden und Teamer ihre Fähigkeiten als „Superhelden“ unter Beweis stellen. Bei Aufgaben von Ball rollen über den Bau eines Denkmals bis hinzu „Carpushing“, bei dem ein Bulli von den Gruppen die Stembergstraße hochgeschoben werden musste, wurde die Heldenfähigkeit auf Herz und Nieren geprüft.
In der Mittagspause erfreute sich neben leckerer Bratwürstchen vor allem die mitgebrachte Parcour-Hüpfburg großer Beliebtheit.
Bei einem Konfitalk war dann ein wenig Konzentration gefordert. Nachdem die Konfirmanden von Hubert Schilles gehört hatten, einem Helfer der Flutkatastrophe von 2021, mussten sie sich überlegen, welche Eigenschaften einen Helden für sie ausmacht. Ein großes Herz und Hilfsbereitschaft waren zwei der gefundenen Eigenschaften, die anschließend durch Gegenstände kreativ umgesetzt werden mussten, sodass alle Gruppen Anteil daran haben konnten.
In seinem Abschlussimpuls brachte CVJM-Sekretär Tim Seelbach das Thema dann in Verbindung mit dem christlichen Glauben. „Das Leben ist wie Busfahren. Wir steigen irgendwo ein und auch irgendwann wieder aus. Dieser Bus bringt uns an einen Ort mit Freude, doch zwischendurch kann es auch mal Stau geben.“ Die Fahrkarte für diesen Bus ist Gott und die Gewissheit, dass er unser Leben im Griff hat. Ebenso wichtig sind Jesu Worte „liebe deinen nächsten wie dich selbst“, um auf der Fahrt nicht alleine in der Bank zu sitzen. Jeder kann ein Held sein und das hat nichts mit irgendwelchen Fähigkeiten und Superkräften zutun. Verdeutlicht wurde diese Aussage durch das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.  Wer mit offenen Augen durchs Leben geht und hinschaut, wo andere wegschauen, der ist ein Held.
Yanic Redeker

Die Schöpfung einmal anders erleben

 

 

 

Im Kirchlichen Unterricht haben wir uns mit dem Thema „Schöpfung“ beschäftigt. Die Katechumenen haben tolle Bilder zu Psalm 104 gemalt und beeindruckende eigene Dankpsalmen geschrieben.

Wir haben uns auch die biblischen Schöpfungsberichte angeschaut und sie mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen. Wie ist die Welt entstanden? Wer hat sie geschaffen? Die Naturwissenschaftler erklären uns, dass der Prozess des Werdens vor etwa 15 Milliarden Jahren begann und das Universum mit der Erde vor etwa 5 Milliarden Jahren entstanden ist. Die Bibel berichtet, wie Gott sie in sechs Tagen schuf und am siebten ruhte. Menschen bekennen aus ihrem Glauben heraus, dass Gott die Schöpfung ins Leben rief.

Um eine Vorstellung von Zeitdimensionen wie 5 Milliarden Jahre zu bekommen haben wir uns auf den Weg gemacht und einen Kilometer abgeschritten. Dabei haben wir uns vorgestellt, dass wir mit jedem Meter 5 Millionen Jahre zurücklegen. Wir starteten in drei Gruppen am Kirchturm. Eine Gruppe ist bis zum Wächterhof gekommen, eine andere hat das Wasserwerk an den Berlebecker Quellen erreicht und die dritte kam bis zu den Ziegen auf dem oberen Stemberg.

Naturwissenschaftler gehen davon aus, dass in 5 Milliarden Jahren die Erde mit dem Universum wieder vergehen wird. Jesus sagte einst zu seinen Jüngern: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte nicht.“ Auf der Gemeindewiese lagen viele Blätter aus, auf denen Jesu Worte zu lesen waren. Jeder suchte sich ein Wort Jesu aus und wir haben überlegt, was es für uns und unser Leben heute bedeuten kann.