Abschied von Stefan Feimann als Jugendreferent in Berlebeck

In diesem Jahr sind wir als Familie bereits sechs Jahre in Lippe und wenn ich zurückblicke und sehe, was in dieser Zeit entstanden ist, bin ich Gott total dankbar.
Es sind so viele gute Beziehungen und Freundschaften entstanden. Aber am meisten fasziniert mich, dass so viele Jugendliche zu mündigen Christen herangewachsen sind, die ihren Glauben an Jesus Christus unerschrocken leben.
Ende April läuft mein Vertrag als Jugendreferent über den Jugendverband „Entschieden für Christus“ aus und mein Weg wird mit einer vollen Stelle als Jugendpastor in der mosaikchurch in Detmold weitergehen.
Wir bleiben somit als Familie in der Region und ich freue mich, dass mein Vertragsende kein Ende von Beziehung und Freundschaft bedeutet.
Ich bedanke mich für die vielen tollen Begegnungen, die Unterstützung und die Wertschätzung in der Zeit als Jugendreferent. Wir haben uns als Familie immer sehr wohlgefühlt in Berlebeck.
Ich freue mich sehr, dass die Jugendarbeit nicht mit mir aufhört, sondern den nächsten Schritt geht. Dazu übergebe ich nun in den nächsten Zeilen, an meinen Freund und Nachfolger Dima

Fortsetzung der Jugendarbeit mit Dietrich Langemann

Mein Name ist Dietrich Langemann, aber alle nennen mich einfach „Dima“. Ich komme aus Düren bei Köln, wo ich noch in Teilzeit Soziale Arbeit studiere. Ich bin 30 Jahre alt und liebe Jesus, Menschen, und guten Kaffee.
Seit dem 1. März bin ich schon als Jugendreferent in Berlebeck dabei und bin froh, dass ich schon so viele Berlebecker kennen lernen durfte.
Mein Weg hierhin ist in langjährigen Freundschaften und Beziehungen aus anderen Lebensabschnitten verwoben. Niemals hätte ich gedacht, dass sie auf diese Weise noch einmal zusammenlaufen.
Da ist einmal der Zivildienst nach dem Abitur, den ich im Ausland machen durfte. Während dieser Zeit habe ich den EC Jugendreferenten „Buttko“ (Hendrik Buttkewitz, Langenholzhausen), kennengelernt. Er machte mich auf die künftig freiwerdende Stelle in Berlebeck aufmerksam und nun sind wir Kollegen.
Auch Stefan habe ich schon vor Jahren als Bibelschüler kennengelernt. Er war damals ein Jahr über mir Student. Im Bewerbungsprozess waren wir dann natürlich verwundert und erfreut über das Wiedersehen. Er konnte sich gut vorstellen, dass ich nun an seine Arbeit vor Ort anknüpfen kann.
Gerade darf ich den Luxus genießen, zwei Monate Überschneidungszeit mit Stefan zu haben und in die Arbeit gut eingewiesen zu werden.
Als Jugendreferent wünsche ich mir, den Teens und Jugendlichen Gottes Liebe zeigen zu können und dem Glauben an Jesus authentisch und praktisch Ausdruck zu geben. Ich wünsche mir eine Stimme in ihrem Leben sein zu können, die ihnen noch lange gut in Erinnerung bleibt.

Der Musikkreis "on tour"

Wie in (fast) jedem Jahr war der Musikkreis mal wieder in Sachen "Fortbildung" unterwegs. Am Sonntag, 10.03. ging es für 14 Sänger und Sängerinnen nach Hannover zum Gospelchortag. Zu einer ziemlich unchristlichen Uhrzeit (7.30 Uhr!) starteten wir an der Pyramideneiche, damit wir pünktlich um 9 Uhr zum Einchecken in der Gospelkirche antreten konnten. Gemeinsam mit ca. 300 weiteren Sängern wurden wir dort von dem Songwriter und Sänger Chris Lass begrüßt, der mit uns sechs von ihm komponierte Gospels einstudierte. Zwischendurch unterhielt er uns mit Anekdoten/Geschichten aus seinem Leben und ließ uns Anteil nehmen an seinen Überlegungen zum Thema Glauben, Beten, Religion ... Er präsentierte sich als sehr professioneller, angenehmer Moderator, dessen Begeisterung für die Musik sich schnell auf uns Teilnehmer übertrug, so dass wir bis zum Schluss des langen Tages mit viel Freude dabei waren. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt - wir hatten für die Pausen reichlich Proviant mitgebracht und machten es uns auf der Empore der Kirche bequem.
Am Abend hatte das Sturmtief "Eberhard" dann noch eine Überraschung bereit, als es uns die Rückfahrt mit Schnee- und Graupelschauern und Sturmböen erschwerte. Zum Glück klappte aber auch diese Fahrt gut, und wir schauen auf einen interessanten, intensiven Tag zurück, an dem wir alle viel dazugelernt haben.
Wir danken Eric für die Vorbereitung dieses Tages und unseren Fahrern Christian, Dirk und Eric für den sicheren Transport hin und zurück und freuen uns schon alle auf eine ähnliche Veranstaltung im nächsten (?) Jahr.
A. Jansen

 

Der Kirchenvorstand hat ein arbeitsreiches Wochenende im Kloster Bursfelde erlebt

Erinnern Sie sich noch an die Berlebecker Thesen?

Sie existieren noch und wir haben sie auch weiterhin gut im Blick. Während der Visitation in den vergangenen Monaten sind die Thesen immer mal wieder auf den Tisch gekommen und wir sind der Frage nachgegangen, wie wir den unterschiedlichen Wünschen, die sich in den Thesen finden, begegnen können.
Einige davon konnten wir schon im vergangenen Jahr umsetzen. Der Singegottesdienst am 4. Advent gehört dazu und ein Predigtnachgespräch hat auch schon stattgefunden. Wir haben auch festgestellt, dass es für einige Wünsche schon gute Angebote in unserer Gemeinde gibt. So sind Interessierte für Bibelgesprächskreise auch zur Bibelstunde herzlich eingeladen.
Dem Wunsch, „wir wollen die Kirche im Dorf lassen“, kommen wir mit einer geordneten Zusammenarbeit mit den Heiligenkirchenern nach. Wir sind die Berlebecker Kirchengemeinde und dennoch können wir verbindende Gemeinschaft mit unseren Nachbarn in Heiligenkirchen leben und als Bereicherung empfinden, wie es durch die Nachbarschaftsgottesdienste schon sichtbar geworden ist.
Dann gab es Wünsche auf unserer Thesenwand, die sich nicht durch die Organisation von Veranstaltungen ins Leben bringen lassen. Es geht hierbei um Grundeinstellungen und Grundhaltungen.
Für uns als Kirchenvorstand war es das Thema VIELFALT, das uns herausfordert und beschäftigt, damit es auch im Jahr 2030 ein vielfältiges Gemeindeleben gibt.
Hier noch einmal einige Auszüge aus unseren Berlebecker Thesen:

…    unsere Gemeinde möge durch Vielfalt blühen.
…    damit wir immer eine vielfältige bunte Gemeinde bleiben.
…    es treffen sich im Gottesdienst ALT und JUNG und ziehen an einem Strang.  
…    Einheit in Vielfalt. Versöhnte Verschiedenheit.
…    alle, die Gott suchen sollen hier ein Zuhause finden.

An unseren Wünschen und Thesen wird wieder einmal deutlich, wir Berlebecker mögen es auch im kirchlichen Gemeindeleben bunt und vielfältig.
Aber wie kann das gehen und was bedeutet Vielfalt?
Unter Vielfalt verstehen wir die Unterschiede zwischen Menschen, die durch ihre Herkunft, ihr Alter, ihr Geschlecht, ihre Fähigkeiten Ausdruck finden, aber auch, wie der Glaube gelebt wird, zum Beispiel durch die Musik. Auch hier ein kurzer Blick auf die Thesenwand:

Wir wünschen uns …
…    moderne Musik (Hillsong usw.)
…    keine neue Musik
…    neue Musik hat ihren Platz nur im Gottesdienst mal anders. SONST NICHT!
…    mehr englische Lieder!
…    Orgelmusik ja! Neuzeitliche Musik aber auch. Kein Punk oder Rock

Uns wurde als Kirchenvorstand schnell klar, wenn wir als Gemeinde Vielfalt leben wollen, benötigen wir eine Orientierung, die uns hilft mit den verschiedenen Sichtweisen, Wahrnehmungen und Auffassungen, die es in einer Gemeinde gibt, umzugehen. Die „Natürliche Gemeindeentwicklung“ von Christian A. Schwarz hilft uns an dieser Stelle und stellt uns einen Kompass zur Verfügung, der es uns ermöglicht die gesamte Vielfalt eines Themas deutlich zu erkennen. Er weist auf den Wert von unterschiedlichen Standpunkten hin und zeigt auf, wo die Gefahr von Übertreibungen und Fehleinschätzungen gegeben sind. Durch diese Art der Auseinandersetzung können wir lernen, dass sich unsere unterschiedlichen Sichtweisen und Wahrnehmungen ergänzen und uns helfen ein größeres Bild zu sehen.
Um uns dem Thema Vielfalt im Gemeindeleben zu nähern, haben wir uns im Kirchenvorstand damit beschäftigt, wie vielfältig in unserer Gemeinde Glaube Gestalt gewinnt. Denn aus der Art und Weise wie wir unseren Glauben verstehen, entwickelt sich das Gemeindeleben. Glaube findet Ausdrucksformen in der Musik, in unseren Gottesdiensten, in unserem sozialen Engagement und auch darin, wie wir unsere Veranstaltungen gestalten.  
Wir haben unsere Zeit im Kloster Bursfelde dazu genutzt, zu diesem Thema einen ersten Gemeindekompass zu entwickeln.

In diesen Tagen im Kloster wurde schnell deutlich, auch als Kirchenälteste leben wir unsere Beziehung zu Gott auf unterschiedliche Art und Weise. Wie wir uns Gott nahe fühlen und von ihm angesprochen wissen, hat mit unserer persönlichen Lebensgeschichte und unsere Glaubenserfahrungen zu tun.
Wir haben entdeckt, dass es unterschiedliche Glaubensstile gibt. Wir sind über die Unterschiede miteinander ins Gespräch gekommen und haben versucht einander besser zu verstehen.  
Uns ist dabei wichtig geworden, dass wir Vielfalt leben wollen, was aber nichts mit Beliebigkeit, Übertreibungen oder Phantastereien zu tun hat.
Wir wollen gerne auf das Verbindende schauen und nennen das „himmelwärts blicken“. In unserer Gemeinde soll es Raum dafür geben, dass sich Vielfalt im Glauben und damit im gesamten Gemeindeleben entfalten kann.
Wir werden diesen ersten Entwurf unseres Gemeindekompasses im Gemeindehaus aushängen. Gerne können Sie schon einmal einen Blick darauf werfen. In den kommenden Gemeindebriefausgaben möchten wir Ihnen die vielfältigen Glaubensstile vorstellen und beschreiben und auf einer darauf folgenden Gemeindeveranstaltung mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Sie sehen, die Berlebecker Thesen führen uns auf eine spannende Reise und wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein.
Sabine Rosemeier

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Fahrt zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Vom 19.–23. Juni 2019 findet in Dortmund der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Unter der Losung Was für ein Vertrauen ist der Kirchentag in fast unmittelbarer Nachbarschaft zu Gast. Ein Grund zum Feiern. Zu diesem besonderen Kirchentag bietet die Lippische Landeskirche wieder eine gemeinsame, lippische Kirchentagsfahrt an. Mit Bussen geht es von Lippe nach Dortmund. Eingeladen sind Jugendliche ab 16 Jahre mit Unterbringung in Gemeinschaftsquartieren aber auch Erwachsene und Familien mit der Möglichkeit der Unterbringung in Privatquartieren. Erstmals gibt es auch (für Jugendliche ab 14 Jahre) eine begleitete Jugendfahrt zum Kirchentag. Teilnehmende der Jugendfahrt schließen sich der lippischen Kirchentagsfahrt an, werden aber von einem Betreuerteam begleitet. Alle Informationen sowie die Anmeldeformulare für die lippische Kirchentagsfahrt und die Jugendfahrt gibt es auf der Internetseite
     www.ev-jugend-lippe.de
Neben den unten aufgeführten Teilnahmekosten gibt es weitere Informationen zu Preisen und Ermäßigungen auf der Internetseite des Kirchentags. www.kirchentag.de
Die Teilnahmekosten für den Kirchentag 2019 in Dortmund:
inkl: Dauerkarte DEKT Dortmund, Fahrausweis ÖPNV Dortmund, Quartiervermittlung,
Frühstück im Quartier
   Dauerkarte Erwachsene: 125,00 €
   Dauerkarte Ermäßigt: (TN bis 25 Jahre, Studierende, Rentner) 81,00 €
   Familienkarte: (Eltern/Großeltern mit Kindern/Enkeln bis 25 Jahre): 207,00 €
   Förderkarte (Grundsicherung, ALGII, Asylbewerber): 53,00 €,
jeweils zuzgl. 28,00 € pro Person für die Hin- und Rückreise im Bus (LIP-DO-LIP)
Anmeldeschluss 01.04.2019
Eine schriftliche Anmeldungen ist bis zum 1. April 2019 im Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche erforderlich, Tel. 05231 976 742.
Download Anmeldeformular: www.ev-jugend-lippe.de/Anmeldung