Ganz schön nahe beieinander

Gemeinsame Klausurtagung der Kirchenvorstände Berlebeck und Heiligenkirchen am 16.02.2019

Das letzte Blatt auf dem mal wieder arg strapazierten Flipchart zeigte eigentlich kaum Konkretes von dem, was wir in den vergangenen sieben Stunden so fokussiert und zielgerichtet erarbeitet hatten. Aber  dennoch konnte man sich mit dieser Darstellung vor Augen sehr zufrieden gegen 17.15Uhr auf den Heimweg machen:
Wie angenehm war der zwischenmenschliche Kontakt zwischen uns und den „anderen“?
Was ist darüber hinaus an wirklich greifbarem Ergebnis herausgekommen?
Mit welchem Maß an Zuversicht gingen wir nun wieder auseinander?  
Diese Fragen galt es von jedem einzelnen am Schluss durch Aufkleben dreier Wertungsplättchen auf das besagte Flipchartblatt zu beantworten. Und sie landeten alle bemerkenswert nahe an der Optimal-Position, nämlich der „Tortendiagramm-Mitte“!  
Ich persönlich hatte die Plättchen in den beiden Rubriken „Kontakt“und „Zuversicht“ recht schnell gesetzt.  Ich dachte dabei vor allem an das in den vergangenen Stunden überaus spürbare Wohlwollen  - sowohl im persönlichen Miteinander als auch der gemeinsam  zu verhandelnden „Sache“ gegenüber, die uns eher zu verbinden anstatt zu spalten schien. Man spürte es im großen Stuhlkreis, in den kleinen Arbeitsgruppen und bei den ganz anders gelagerten Gesprächen beim gemeinsamen Mittagessen in den  „Berlebecker Königstuben“. Ganz viele atmosphärisch wertvolle Momente.
Beim Kleben des Plättchens in die Rubrik „Ergebnisse“ war ich etwas zögerlicher. Es ging den ganzen Tag im Wesentlichen um den künftig gemeinsamen Gemeindebrief. Als Referentin hatten wir Pastorin Iris Beverung  eingeladen, die vor zwei Jahren die noch immer selbständigen Kirchengemeinden Istrup und Cappel gemeindebriefmäßig unter einen Hut gebracht hatte. Beiläufig sagte sie resümierend:  „Seitdem werden wir spürbar als Einheit wahrgenommen. Diese Maßnahme hat so einiges in Rollen gebracht!“. Aus ihren Erfahrungen kamen uns schon einige Ideen, wie unser gemeinsamer Gemeindebrief aussehen könnte. Ein Arbeitskreis aus beiden Kirchenvorständen wird sich jetzt daran machen, Lösungsvorschläge zu entwickeln.
Wir aus Heiligenkirchen und Berlebeck sind uns bei dieser Klausurtagung nicht nur ein weiteres Stück näher gekommen, sondern scheinen  auch gemeinsam ganz schön wichtige Startblöcke betreten zu haben!
Christian Fasse

Schulpraktika in Gemeinde und KITA

Ein Praktikum in der Kirche
Am 28.01.2019 begann ich mit meinem  dreiwöchigen Schulpraktikum in der Berlebecker Kirchengemeinde. In diesen Wochen habe ich jede Menge neue Eindrücke in die Kirche und vor allem in den Beruf eines Pastors bzw. einer Pastorin erhalten. Es war interessant, gemeinsam mit Frau Opitz-Hollburg an einer Vielzahl von Terminen teilnehmen zu können, und das hat meine Berufswahl positiv beeinflusst.
Besonders interessant fand ich dabei aber auch  die Arbeiten am Schreib-tisch wie Gottesdienstvorbereitung oder ähnliches. Ich glaube, in den drei Wochen habe ich einen guten Einblick in den Beruf bekommen und konnte einen großen Teil der beruflichen Bandbreite miterleben. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar.
Yanic Redecker

 

Ein Praktikum in der Kita
Wir, Jakob, Alia und Merle machen für 3 Wochen unser Schulpraktikum in der ev. Kita Berlebeck. Wir haben diesen Praktikumsplatz gewählt, weil uns die Arbeit mit Kindern viel Spaß macht. Hier im Kindergarten gibt es immer viel zu tun, denn man muss bei den kleineren Kindern stets darauf achten, dass sie sich nicht in gefährliche Situationen begeben. Es gibt viel zu spielen, zu malen und zu basteln, außerdem verschiedene Angebote wie zum Beispiel einen Waldspaziergang oder Sport in der Turnhalle.
Alia: „Ich bin in der gelben Gruppe. Mir gefällt es besonders gut, Spiele mit den kleinen Kindern zu spielen und ihnen Neues beizubringen.“
Merle: „Ich bin in der roten Gruppe und ich mag es sehr, mit den Kindern zu lachen und zu basteln.“
Jakob: „Ich bin in der grünen Gruppe und ich habe diesen Praktikums Platz gewählt, weil mir die Arbeit mit Kindern Spaß macht und ich den Beruf als Erzieher näher kennenlernen wollte.“
Uns gefällt dieses Praktikum, weil wir hier viel Neues lernen, aber auch sehr viel helfen und unterstützen können.
Jakob Lück
Merle Stührenberg
Alia Girse

 

Konfirmandenwochenende in Hardehausen

Zusammen mit drei Mitarbeitern brachen acht Berlebecker Konfirmanden am Freitag dem 01.02. zu ihrem Wochenende im Konficastle hinter den Mauern des Jugendhauses Kloster Hardehausen auf. Gemeinsam mit zirka 200 anderen Konfirmanden aus sechs weiteren Gemeinden ging es darum, die Gemeinschaft zu stärken. In der vom CVJM organisierten Veranstaltung wurde eine Vielzahl von Aktionen angeboten. So konnten die Konfis zum Beispiel im Nachtpro-gramm an einer Nachtwanderung über das weitläufige Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters teilnehmen oder in der Lounge mit Crepes und liebevoll gemischten Saftcocktails den Abend ausklingen lassen. Im Vordergrund der Veranstaltung stand die Gruppengemeinschaft, die die Gruppe im Laufe des Wochenendes mehr als nur einmal bewiesen hat. Zwischen den einzelnen Programmpunkten fanden immer wieder Verkündigungsteile Platz, in  denen man zur Ruhe kommen konnte und gemeinsam Gott gefeiert hat. So war es ein unbeschreibliches Gefühl als in der modernen Kirche des alten Klosters mit allen Konfirmanden und Mitarbeitern neue Glaubenslieder begeistert gesungen wurden. Quer durch das Programm zogen sich auch immer wieder sogenannte „Games“, bei denen die Konfirmanden Punkte für ihre Gemeinde sammeln konnten. Hier erwies  die Gruppengröße unserer Gemeinde gute Dienste. Da wir nur 8 Konfis in der Gruppe waren, mussten sie sich nicht in mehrere kleine Gruppen aufteilen, sondern konnten alle zusammen die Spiele absolvieren und dadurch die Gemeinschaft besonders erfahren. Bei dem Programm am Samstag wurden viele  Workshops angeboten. Vom Kegeln, über Bilder für den Konfifilm, biblische Traumreisen, kreativer Gestaltung von Bibeltexten, Wasserspiele im Hallenbad, Poetry Slam und Perlen des Glaubens.   Abends wurde eine emotionale Thomasmesse gefeiert, bei der man an mehreren Stationen Gottes Nähe spüren konnte. Auch wenn das Wochenende für die Konfirmanden und auch die Mitarbeiter sicherlich ein wenig anstrengend war, haben wir das Kloster am Sonntagmittag mit ein wenig Wehmut verlassen.
Das Konficastle war zum Abschluss der Konfizeit nochmal ein ganz besonderes Erlebnis.
           Yanic Redecker

Neue Kirchenälteste

In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr, am 8. Januar hat der Kirchenvorstand Karen Bracht zur neuen Kirchenältesten berufen.
Karen Bracht ist mit Christian Bracht verheiratet und die beiden sind die Eltern von Ann-Kathrin und Florian Bracht.
Wir freuen uns, dass Karen Bracht bereit ist sich mit ihren Gaben im Kirchenvorstand einzubringen. Bisher hat sie dies schon sehr engagiert bei der Vorbereitung und  Gestaltung der „Gottesdienste mal anders“ getan. Im letzten Jahr war sie mit viel Freude und großem Einsatz bei der Kinderbibelwoche als verantwortliche Mitarbeiterin dabei.
Für ihren weiteren persönlichen Weg, den Dienst im Kirchenvortand und das Engagement in unserer Gemeinde wünschen wir Karen Bracht Gottes reichen Segen.
Im Abendgottesdienst „mal anders“ am 17.Februar wird sie in ihr Amt als Kirchenälteste eingeführt. Dazu laden wir herzlich ein.

Gottesdienst mal anders

Auch in 2019 werden in Berlebeck wieder vier Got-tesdienste mal anders gefeiert. Es erwartet Sie wie immer ein buntes Programm mit vielen neuen Liedern und meditativen und praktischen Impulsen zu interessanten aktuellen Fragestellungen. Das Team steckt thematisch auch nach Redaktionsschluss noch eifrig in den Vorbereitungen. Deshalb heißt es diesmal: Lassen Sie sich überraschen, wenn wir am 17. Februar 2019 um 18.00 Uhr gemeinsam Gottesdienst feiern.
Als Christen sind wir „himmelwärts“ unterwegs. Wie gut, dass wir nicht allein, sondern in Gemeinschaft laufen. Das macht viel mehr Freude und schwere Wegstrecken leichter. Gemeinsam wollen wir uns mit- und aneinander freuen - Gott mit unseren Gaben dienen - ihn loben - uns austauschen über die Dinge, die uns bewegen oder belasten - mit- und füreinander beten - einander ermutigen - miteinander arbeiten und fröhlich feiern - und einander auch trösten oder miteinander trauern. Als Gottesdienstbesucher haben auch Sie daran teil: Sie werden gestärkt durch Liturgie und Predigt und lassen sich in das gemeinsame Gebet für die Gemeinde und darüber hinaus einbinden. Vielleicht sind Sie auch selbst ehrenamtlich tätig und gestalten das Gemeindeleben aktiv mit. Dann wissen Sie, wie es ist, Verantwortung zu übernehmen und wie wichtig, dass andere einem den Rücken stärken.
Im Februar soll nun unser Gottesdienst-mal- anders Teammitglied Karen Bracht in ihre neue Aufgabe als Kirchenälteste eingeführt werden. Sie übernimmt damit zusätzlich Leitungsverantwortung in unserer Gemeinde. Dazu wird sie an diesem Abend mit viel Zuspruch und Segen bedacht und der Fürbitte der Gemeinde anbefohlen. So gestärkt kann sie dann unter Gottes Segen in ihr neues Amt starten. Daran teilzuhaben, laden wir herzlich ein. Gott beschenkt jede und jeden von uns vielfältig in den sonntäglichen Gottesdiensten!
Vielleicht haben Sie auch Freude daran, bereits vor dem Gottesdienst gemeinsam mit anderen Gott zu danken und zu loben. Dann kommen Sie gern ab 17.30 Uhr zu Dank & Lob dazu!
Vera Vogt

Fahrt zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Vom 19.–23. Juni 2019 findet in Dortmund der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Unter der Losung Was für ein Vertrauen ist der Kirchentag in fast unmittelbarer Nachbarschaft zu Gast. Ein Grund zum Feiern. Zu diesem besonderen Kirchentag bietet die Lippische Landeskirche wieder eine gemeinsame, lippische Kirchentagsfahrt an. Mit Bussen geht es von Lippe nach Dortmund. Eingeladen sind Jugendliche ab 16 Jahre mit Unterbringung in Gemeinschaftsquartieren aber auch Erwachsene und Familien mit der Möglichkeit der Unterbringung in Privatquartieren. Erstmals gibt es auch (für Jugendliche ab 14 Jahre) eine begleitete Jugendfahrt zum Kirchentag. Teilnehmende der Jugendfahrt schließen sich der lippischen Kirchentagsfahrt an, werden aber von einem Betreuerteam begleitet. Alle Informationen sowie die Anmeldeformulare für die lippische Kirchentagsfahrt und die Jugendfahrt gibt es auf der Internetseite
     www.ev-jugend-lippe.de
Neben den unten aufgeführten Teilnahmekosten gibt es weitere Informationen zu Preisen und Ermäßigungen auf der Internetseite des Kirchentags. www.kirchentag.de
Die Teilnahmekosten für den Kirchentag 2019 in Dortmund:
inkl: Dauerkarte DEKT Dortmund, Fahrausweis ÖPNV Dortmund, Quartiervermittlung,
Frühstück im Quartier
   Dauerkarte Erwachsene: 125,00 €
   Dauerkarte Ermäßigt: (TN bis 25 Jahre, Studierende, Rentner) 81,00 €
   Familienkarte: (Eltern/Großeltern mit Kindern/Enkeln bis 25 Jahre): 207,00 €
   Förderkarte (Grundsicherung, ALGII, Asylbewerber): 53,00 €,
jeweils zuzgl. 28,00 € pro Person für die Hin- und Rückreise im Bus (LIP-DO-LIP)
Anmeldeschluss 01.04.2019
Eine schriftliche Anmeldungen ist bis zum 1. April 2019 im Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche erforderlich, Tel. 05231 976 742.
Download Anmeldeformular: www.ev-jugend-lippe.de/Anmeldung