Weihnachtsgottesdienste bei Sturm und Regen auf dem Dorfplatz

und im Trockenen in der Berlebecker Kirche

Regen und Sturm zog über den Berlebecker Dorfplatz, als um 15.45 Uhr am Heiligen Abend die Glocken zum Gottesdienst riefen. Davon ließen sich die Berlebecker nicht beeindrucken. Mit Mützen, Schals und Handschuhen, Schirmen, Regencapes und Gummistiefeln machten sie sich auf den Weg. Armin Watermann hatte seinen alten Verkaufswagen zur Verfügung gestellt. Das war die Bühne, und die Kinder führten ihr Krippenspiel auf. Für die musikalische Begleitung sorgte Wilhelm Michael am Klavier. Die Weihnachtsbotschaft wurde anders als sonst weitergesagt. Aber vielleicht darum so nah am Geschehen damals in Bethlehem.

Zur Lichterkirche um 17.30 Uhr hatten die Gottesdienstbesucher Windlichter mitgebracht. Auch eine Stalllaterne erleuchtete den Dorfplatz. Vorübergehend hörte es sogar auf zu regnen. Die Kirchenältesten lasen die Weihnachtsgeschichte und gemeinsam sangen wir die alten Lieder.

Die Gottesdienste in der Christnacht und am ersten Weihnachtstagen fanden in der Kirche statt.  Unsere Prädikanten Dirk Rosemeier und Vera Vogt feierten sie mit der Berlebecker Gemeinde. Der Gottesdienst in der Christnacht wurde von Sarah Parsons und Wilhelm Michael mit festlicher Weihnachtsmusik gestaltet.

Vielen Dank allen, die dafür sorgten, dass wir so sicher und so schön wie möglich unsere Weihnachtsgottesdienst feiern konnten, und an Gott, der seine frohmachende Botschaft auf so viele Weisen zu den Menschen bringt.

Konfitag in Berlebeck

„Dahinter stand ja was Großes.
Nämlich, dass kein Mensch zu Schaden kommt.“
Hubert Schilles
Unter dem Motto „Helden“ fand am 18.09.2021 der Konfitag des CVJM Kreisverbandes in Berlebeck statt.
Mit dabei waren Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Wüsten, Wülfer-Knetterheide und Berlebeck.
Der Konfitag wurde als Ersatz für das diesjährige Konficastle veranstaltet und konnte dank traumhaften Wetters auf der Gemeindewiese stattfinden.
Nach einem gemeinsamen Start in den Tag ging es in Gruppen auf die „Heldenrallye“ in den Wald. Dabei mussten Konfirmanden und Teamer ihre Fähigkeiten als „Superhelden“ unter Beweis stellen. Bei Aufgaben von Ball rollen über den Bau eines Denkmals bis hinzu „Carpushing“, bei dem ein Bulli von den Gruppen die Stembergstraße hochgeschoben werden musste, wurde die Heldenfähigkeit auf Herz und Nieren geprüft.
In der Mittagspause erfreute sich neben leckerer Bratwürstchen vor allem die mitgebrachte Parcour-Hüpfburg großer Beliebtheit.
Bei einem Konfitalk war dann ein wenig Konzentration gefordert. Nachdem die Konfirmanden von Hubert Schilles gehört hatten, einem Helfer der Flutkatastrophe von 2021, mussten sie sich überlegen, welche Eigenschaften einen Helden für sie ausmacht. Ein großes Herz und Hilfsbereitschaft waren zwei der gefundenen Eigenschaften, die anschließend durch Gegenstände kreativ umgesetzt werden mussten, sodass alle Gruppen Anteil daran haben konnten.
In seinem Abschlussimpuls brachte CVJM-Sekretär Tim Seelbach das Thema dann in Verbindung mit dem christlichen Glauben. „Das Leben ist wie Busfahren. Wir steigen irgendwo ein und auch irgendwann wieder aus. Dieser Bus bringt uns an einen Ort mit Freude, doch zwischendurch kann es auch mal Stau geben.“ Die Fahrkarte für diesen Bus ist Gott und die Gewissheit, dass er unser Leben im Griff hat. Ebenso wichtig sind Jesu Worte „liebe deinen nächsten wie dich selbst“, um auf der Fahrt nicht alleine in der Bank zu sitzen. Jeder kann ein Held sein und das hat nichts mit irgendwelchen Fähigkeiten und Superkräften zutun. Verdeutlicht wurde diese Aussage durch das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.  Wer mit offenen Augen durchs Leben geht und hinschaut, wo andere wegschauen, der ist ein Held.
Yanic Redeker